Es gibt kein "kinderlos" in einer solidarischen Gesellschaft

Alles zum aktuellen Sponsoring und den aktuellen Rabattcodes und Aktionen findest du hier.

Maxi hat heute einen Hot Take mitgebracht, der auf TikTok gerade heiß diskutiert wird: Niemand ist wirklich "kinderlos". Beziehungsweise gibt einem die Entscheidung, keine eigenen Kinder in die Welt setzen zu wollen, kein Recht auf eine komplett kinderfreie Welt. Gerade in einem solidarischen Miteinander könnte alles so viel schöner sein, wenn jede*r ein bisschen über den eigenen Tellerrand schaut und Kinder nicht zur ungewollten Minderheit gemacht werden. Es ist kein Flex, Kinder scheiße zu finden.

Kinder werden politisch vergessen, benachteiligt, und sind besonders vulnerabel angesichts der Krisen, die gerade auf uns alle zukommen. Und gleichzeitig fragt man sich: Warum ist es gefühlt gerade in Deutschland so besonders schlimm? Warum werden Kinder politisch so weit hinten angestellt, sodass Leute logischerweise, auch aus finanzieller Not, keine Lust mehr haben, sie großzuziehen?

Es gab schließlich mal so etwas wie den Generationenvertrag. Es braucht Kinder, damit alles weitergeht. Sie sind – so kitschig das klingt – die Zukunft. Und viele scheinen zu vergessen, dass sie selbst mal Kinder waren, und schauen genervt weg, wenn Kinder sich irgendwo bemerkbar machen.

Wobei uns natürlich klar ist, wer diese Art von Fürsorge und Mitarbeit meistens schon übernimmt. Nämlich Frauen, na klar. Wer die Hände frei hat und noch Platz im Rucksack, kann jedenfalls gerne mit anpacken.

FeuerundBrot Podcast